Unser Vater I

Das Unser Vater ist wahrscheinlich das bekannteste Gebet der Bibel. Jeder Christ hat es irgendwann gelernt und die meisten können es auswendig. mit den kommenden Posts werden wir Stück für Stück durch Jesu Gebet gehen.

Jesus beginnt in Matthäus 6,9 mit folgenden Worten: „Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten; Unser Vater, der du bist im Himmel!“

Wir lernen hier drei Dinge. Als Erstes sehen wir, zu wem wir beten sollen. Wir beten zu „Unserem Vater“. Damit meint Christus seinen eigenen Vater, also Gott den Vater. Denn Gott ist in Christus zu unserem Vater geworden.

In Epheser 5,20 lesen wir: „sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus;“ Wir beten also zu Gott dem Vater und nicht zu Christus oder dem Heiligen Geist. Jesus selbst lehrt uns, Gott den Vater anzurufen.

Als Zweites zeigt uns Jesus, dass wir zu dem mächtigen Gott beten. Obwohl wir ihn „Unser Vater“ nennen, fügt Jesus hinzu, dass er im Himmel ist.

Wir beten zu dem allmächtigen Gott, dem nichts unmöglich ist. Wir beten zu dem Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat. Wir beten zu dem Gott, dem nichts unmöglich ist und von dem wir in dem Psalmen lesen, dass er tut, was ihm gefällt.

Als Drittes lernen wir, dass wir zu unserem Vater beten. In Johannes 1,12 lesen wir, dass alle, die Glauben, Kinder Gottes sind. Der allmächtige Gott, ist unser Vater geworden. Er hat uns sosehr geliebt, dass er seinen eigenen Sohn für uns gab.

Wir beten zu unserem Vater, der uns alles geben Will, was wir benötigen. Jesus sagt in Matthäus 7,11 „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!“

Und in Römer 8,32 schreibt Paulus über Gott: „ Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“

Wir können uns das mit einem kleinem Jungen vorstellen, dem die Kette vom Fahrrad gesprungen ist. Im Regelfall wir er zu seinem Vater rennen und ihn bitten, dass er ihm die Kette wieder auf die Zahnräder setzt.

Der Junge rennt zu seinem Vater, weil er weiß, dass sein Vater das kann. Er rennt aber auch zu seinem Vater, weil er weiß, dass sein Vater alles tut, was gut für den Jungen ist.

So sollten wir unser Gebetsleben gestalten. Jesus lehrt uns, unseren allmächtigen Vater zu bitten und zu preisen.

Wenn du ins Gebet gehst, mach dir bewusst, dass du zu Gott dem Vater sprichst. In unseren Gebeten wenden wir uns an die erste Person der Trinität. An Gott den Vater.

Wenn du ins Gebet gehst bete bewusst zu dem allmächtigen Schöpfer. Bete zu unserem Vater, der im Himmel ist. Bete zu Gott, der im Himmel thront und der über allem steht. Bete zu dem Gott, dem nichts unmöglich ist.

Zuletzt. Wenn du ins Gebet gehst, bete bewusst zu deinem liebenden Vater. Bete zu dem Vater, der seinen eigenen Sohn für dich geopfert hat. Bete zu dem Vater, der dir alles geben will, was du benötigst.

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